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Die '''Kliffküste''', auch '''Abbruchküste''' oder '''Abrasionsküste''' genannt, bezeichnet eine nform, die durch das Wirken der Meeresbrandung auf eine gestaltet wird.

Etymologie

Es handelt sich um ein romanisches Lehnwort, das seinen Ursprung in den des Binnenlands.

Lebende und tote Kliffe

Als ''lebendes Kliff'' wird ein Abschnitt einer Kliffküste bezeichnet, der aktiv durch das Meer erodiert und rückversetzt wird. Ein ''totes Kliff'' (Ruhekliff) hingegen wird nur noch von sehr hohen Meereswellen oder Sturmfluten erreicht und ist deswegen in erster Linie nur noch der Verwitterung unterworfen. Tote Kliffs können entstehen, wenn durch das Rückschreiten des Kliffs die vorgelagerte Brandungsplattform vor der Steilküste irgendwann so breit wird (rund 1000 m), dass die Wellenenergie nicht mehr ausreicht, das Kliff effektiv zu erodieren. Auch tektonische Hebungen oder ein Absinken des Meeresspiegels können ein Kliff inaktivieren. Ein deutlicher Hinweis auf die geringe Aktivität am toten Kliff ist etwa eine Vegetationsdecke, die sich dank nachlassender Brandung im Kliffbereich erst ausbilden kann.

Bekannte Küsten in Deutschland mit einem lebenden Kliff sind das ''Rote Kliff'' in Kampen auf Sylt oder der Kreidefelsen auf Jasmund. Der auf Rügen ist ein Beispiel für ein totes Kliff. Weitere finden sich in den Bereichen der heutigen der Nordsee mehrere Kilometer im Landesinneren. Diese zeigen die ehemalige Küstenlinie an, von der das Meer durch Absinken des Nordseepegels immer weiter zurückwich.

Weblinks

Einzelnachweise